Von diesen Anschaffungskriterien ausgenommen sind nicht-standardgemäße Workstations und funktionsspezifische Plattformen. Grundbedingung der Anschaffungskriterien ist die Verfügbarkeit von PCs und Servern, die den Programmkriterien entsprechen, zu einem Preis, der vom Mitgliedsunternehmen als akzeptabel betrachtet wird. Die Systeme müssen zudem den unternehmerischen Bedürfnissen der Mitglieder gerecht werden und ihnen erlauben, mit den Lieferanten ihrer Wahl zusammenzuarbeiten. Wenn Sie nicht in der Lage sind, die Programmkriterien zu erfüllen, aber dennoch teilnehmen möchten, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf unter
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. Wir können dann gemeinsam einen Zeit- und Einkaufsplan ausarbeiten, der Ihren speziellen Umständen entspricht. Auch Sie können von der Initiative profitieren. Selbst bei geringfügig höheren Preisen machen sich effizientere Computersysteme durch reduzierte Energiekosten bezahlt. Eine Einsparung von nur 20 bis 30 Watt im Stromverbrauch addiert sich für ein Desktop-System, das 2.000 Stunden pro Jahr (40 Wochenstunden, 50 Wochen/Jahr) in Betrieb ist, auf jährlich 60 kWh. Bei einem Preis von €0,078 pro kWh ergeben sich €4,68 Einsparung bei den direkten Energiekosten. Nimmt man die Einsparungen bei den Klimatisierungskosten hinzu, sind pro Jahr etwa €6,5 weniger Kosten zu erwarten. Bei einem Preisaufschlag von weniger als €13 für PCs und weniger als €19,5 für Server macht sich die zusätzliche Effizienz in 2 bis 3 Jahren bezahlt. Systeme, die im Dauerbetrieb laufen, erreichen in der Regel bereits im ersten Nutzungsjahr die Rentabilitätsschwelle. Die Einsparungen bei Servern liegen meist deutlich höher als bei Desktops. Damit machen sie sich noch viel schneller bezahlt. Machen Sie mit und sagen Sie "JA" zu effizienteren Computern
Und das ist erst der Anfang Heutige Computer wie Desktops und Notebooks verfügen ebenfalls schon über viele Energiesparmöglichkeiten. Im "Schlafmodus" oder "Energiesparmodus" verbrauchen sie bei Inaktivität bereits signifikant weniger Strom. Kommen diese Funktion in Zeiten vorübergehender Inaktivität zum Einsatz, kann dies den Gesamtenergieverbrauch um bis zu 60% vermindern. Dies summiert sich bei einem Strompreis von €0,057/kWh zu einer Einsparung von €7,15 bis €9,75 pro Jahr. Nimmt man den geringeren Aufwand für die Klimatisierung hinzu, sind Gesamteinsparungen von €11,7 bis €16,9 pro Jahr realistisch. Außerdem qualifizieren sich Produkte, die den Effizienzstandards der Initiative entsprechen oder diese übertreffen, für bestehende Rabatte der Stromversorgungsunternehmen im Rahmen des 80 PLUS Programms und des ENERGY STAR Programms. Diese Rabatte können die Mehrkosten teilweise oder ganz aufwiegen. Wir arbeiten mit Stromversorgern und Regulationsbehörden zusammen, um diese Rabatte allen Käufern hocheffizienter Computer zugänglich zu machen und die Rabatte für System zu erhöhen, die höchste Effizienz vorweisen können. Für Unternehmen, die sich zur Reduzierung des Kohlendioxidausstoßes oder sogar zur CO2-Neutralität verpflichtet haben, bietet die Initiative den zusätzlichen Vorteil, die Zahl der CO2-Ausgleichszertifikate zu reduzieren, die sie erwerben müssen. Die Realisierung eines progressiven Energiemanagements bei 1.000 PCs kann etwa 118,26 Tonnen CO2/Jahr einsparen. Bei Kosten von €12,62 pro CO2-Ausgleichszertifikat entspricht dies einer Einsparung von €1.493 pro Jahr. Diese Veränderungen gehören zu den unmittelbaren Maßnahmen, die Unternehmen ergreifen können, um hinsichtlich Umwelt und Unternehmensbilanz eine echte Wirkung zu erzielen. Die Mitgliedschaft in der Climate Savers Computing Initiative gibt Unternehmen auch die Möglichkeit, ihre Führungsposition zu demonstrieren und mit vorausblickenden Organisationen wie Dell, EDS, Google, HP, Intel, Lenovo, Microsoft, Pacific Gas & Electric oder World Wildlife Fund zusammenzuarbeiten. Ihre Führerschaft ebnet den Weg für viele Unternehmen und Einzelpersonen, die Ihnen noch folgen werden. Gemeinsam können wir unser Ziel erreichen, den Stromverbrauch durch Computer bis 2010 um 50% zu senken. Dies entspricht einer Reduzierung der weltweiten CO2-Emissionen durch den Betrieb von Computern um 54 Millionen Tonnen oder, noch anschaulicher, um den CO2-Ausstoß von 11 Millionen Autos. |